Aktuelles

6. November 2015

Ergebnisreiche zweite Jahreskonferenz NGID: „Sicherheit, Eindeutigkeit und Resilienz - ID-Technologien und Digitale Transformation"

Die 2. Jahrestagung des Innovationsclusters »Next Generation ID« am 20. Oktober knüpfte an den Erfolg der ersten Konferenz 2014 an: Experten aus Wirtschaft und Forschung traten gemeinsam mit dem Fachpublikum in einen spannenden Dialog über ID-Technologien für die digitale Transformation und Vernetzung.

 

Die Referenten waren sich einig: Das Fortschreiten des digitalen Wandels erfordert dringender denn je Resilienz und Sicherheit elektronischer Identitäten und ein hohes Maß an Vertrauen in geschützte ID-Technologien und Infrastrukturen. In der Bayerischen Landesvertretung in Berlin stellten sie betroffene Anwendungsfelder sowie Herausforderungen und Chancen der digitalen Transformation vor. Die wichtige Rolle sicherer Identitäten wurde durch die Präsentation ihrer Querschnittsfunktion in diversen Domänen deutlich. ID-Management von Objekten im IoT, in Lieferketten und in der Industrie-IT war Bestandteil der Agenda.

Ministerialrat Andreas Reisen, Leiter des Referats „Kritische IT-Infrastrukturen; sichere Informationstechnik" im Bundesministerium des Innern, eröffnete die Konferenz am Nachmittag mit einer Keynote über die sichere Gestaltung der Digitalisierung und betonte die Priorität des Themas auf Bundesebene. Er gab das Wort an Prof. Manfred Hauswirth, Leiter des Fraunhofer-Instituts FOKUS, der die signifikante Rolle sicherer Identitäten für eine erfolgreiche und reibungslose Vernetzung, speziell für Wirtschaft und Verwaltung, verdeutlichte.

Die Vertreter der weiteren am Innovationscluster beteiligten Fraunhofer-Institute IPK, IAP, IZM und HHI sowie der Bundesdruckerei GmbH lieferten mit interessanten Fachvorträgen zusätzlichen Input für die abschließende Podiumsdiskussion. Die Moderatorin Julia Krittian, ARD-Hauptstadtstudio, brachte eine anregende Diskussion und einen Austausch zwischen Politik, Forschung und Wirtschaft ins Rollen: Alexander Morlang, Abgeordnetenhaus von Berlin, Prof. Jörg Krüger, Fraunhofer IPK, Elfriede Buben, Philip Morris International, und Markus Robin, SEC Consult Deutschland, sprachen über elektronisches ID-Management in ihren jeweiligen Handlungsgebieten und über noch ausstehende Lösungen für die digitale Transformation am Wirtschaftsstandort Deutschland.

Die Clustermanager Marina Grigorian und Jan Ziesing ziehen nach der zweiten Jahreskonferenz von NGID ein zufriedenes Resümee: „Wir haben einen spannenden Nachmittag mit aufschlussreichen und wichtigen Beiträgen zur Signifikanz sicherer elektronischer Identitäten der nächsten Generation erlebt", so Grigorian. „Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Referenten und den Teilnehmern, und auch bei der Bayerischen Landesvertretung für die Unterstützung bei der Umsetzung unserer Konferenz."

Die Präsentationen sind nun auch online verfügbar.  

07. September 2015

NGID lädt am 20. Oktober 2015 zur 2. Jahreskonferenz ein:

"Sicherheit, Eindeutigkeit und Resilienz: ID-Technologien und Digitale Transformation"

Digitale Transformation

Bild: © Frommer/Fotolia

Mit dem Fortschreiten der Digitalen Transformation und Vernetzung steigt die Relevanz sicherer elektronischer Identitäten. Alle Bereiche des Digitalen Wandels erfordern dabei ein hohes Maß an Sicherheit und Vertrauen in ID-Technologien. Gleichzeitig steigt auch der Bedarf an innovativen Infrastrukturlösungen, die flexibel, funktional und sicher genug sind, um der rasanten Entwicklung adäquat zu begegnen. 

Wie können Daten und vernetzte Objekte geschützt werden? Wie kann in komplexen, vernetzten Systemen Resilienz und Eindeutigkeit von Identitäten gewährleistet werden? Welche Technologien werden in Zukunft ein effektives und zugleich sicheres Identitätsmanagement in der Digitalen Transformation ermöglichen? Diesen und vielen weiteren Fragen stellt sich die Konferenz des Fraunhofer Innovationsclusters »Next Generation ID«. 

Die Konferenz des Innovationsclusters NGID bringt führende Experten auf dem Gebiet digitaler Identitäten zusammen, um Neues aus der Forschung zu berichten sowie mit Politik, Verwaltung und Industrie aktuelle Möglichkeiten und Chancen zu beleuchten. Die Gäste der Konferenz sind herzlich dazu eingeladen, über die Perspektiven der Digitalen Transformation und Lösungsansätze durch Identitätstechnologien zu diskutieren. 

Die aktuelle Agenda finden Sie hier. Wir freuen uns über Ihre Anmeldung bis zum 13. Oktober.

3. März 2015

Proaktiv, personalisiert und sicher –  »Next Generation ID« (NGID) und Bundesdruckerei GmbH untersuchen den Einsatz intelligenter ID Lösungen für die Verwaltung der Zukunft

 

Wie sieht das „Digitale Rathaus" der Zukunft aus? Was sind die Vorteile des proaktiven und personalisierten eGovernments? Was verbirgt sich hinter dem Schlagwort „Bürgerkonto"?

Auf der CeBIT 2015 demonstrieren die Bundesdruckerei GmbH und das Fraunhofer Innovationscluster NGID Perspektiven und Lösungen für ein e-Government der Zukunft. Ausgehend von der aktuellen politischen Diskussion um Bürgerkonten werden Herausforderungen und Ansatzpunkte für eine  effiziente und erfolgreiche Umsetzung digitaler Verwaltungsleistungen präsentiert. Im Public Sector Park, am 16.3., 12:30 wird als eine mögliche Anwendung die in Kooperation entwickelte interoperable „Trusted Service Platform (TSP)" vorgestellt, die eine umfassende Lösung zur Nutzung digitaler Identitäten im Kontakt zwischen Bürger und Verwaltung ermöglicht.  

Am folgenden Tag, 17.3. auf dem Marktplatz Kommune, 10:30 untersucht die Bundesdruckerei gemeinsam mit der Universität der Künste, wie Bürgerkonten aus Sicht des Nutzers aussehen sollten und zeigt, wie durch eine interoperable technische Infrastruktur das eGovernment der Zukunft Wirklichkeit werden kann. Wer vorab einen Blick in die Zukunft werfen möchte, findet hier das Whitepaper zum Zukunftsszenario „Mein digitales Rathaus": http://publica.fraunhofer.de/documents/N-319479.html

2. März 2015

Industrie 4.0 im Fokus - Österreichs Wirtschaft und Industrie zu Gast bei »Next Generation ID«

Das Innovationscluster war am 24. Februar die erste Station der „Zukunftsreise Industriekommunikation 4.0": Eine Delegation mit Vertretern der Wirtschaftskammer, SAP Österreich und T-Systems besuchte das Fraunhofer Institut FOKUS und machte sich im Rahmen von Laborbesichtigungen und Demonstrationen ein Bild von der wichtigen Rolle sicherer Identitäten in unterschiedlichen Bereichen wie dem Internet der Dinge.   

Nach der Begrüßung durch FOKUS-Direktor Prof. Manfred Hauswirth und einem kurzen Einblick in die unterschiedlichen Smart City-Forschungsgebiete des Instituts wurde den Gästen anhand der Beispieldomänen Smart Energy, Car2X-Communication und Machine2Machine-Communication gezeigt, dass elektronische Identitäten in allen Bereichen zum Tragen kommen, in denen ein Austausch von Daten stattfindet. Besonders hinsichtlich aktueller Megatrends wie dem Internet of Things und Industrie 4.0 – dem Themenschwerpunkt der Expedition –, die auf Dateninfrastrukturen basieren, nehmen sichere Identitäten eine wichtige Querschnittsfunktion ein.

Nach diesem Überblick diverser Anwendungsszenarien stellte Clustermanagerin Marina Grigorian den Besuchern die Inhalte und clusterinternen Projekte von NGID vor. Im Anschluss stand ein Besuch bei dem Clusterpartner OpenLimit SignCubes auf der Agenda, wo der konkrete Einsatz der im Cluster entwickelten ID-Technologien in Prozessen eines Softwareunternehmens demonstriert wurde.

Am 25.2. besuchte die Delegation das Fraunhofer IPK, wo Prof. Dr. Krüger die Projekte „Mobile Authentifizierung" und „Maschinensteuerung aus der Cloud" vorstellte.

Veranstalter der „Zukunftsreise Industriekommunikation 4.0" war Advantage Austria, die Außenwirtschaftsorganisation der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Die Organisation unterstützt österreichische Unternehmen und deren internationale Geschäftspartner u.a. bei der Herstellung von Geschäftskontakten und der Suche nach  Importeuren, Distributoren und Handelsvertretern.

Weitere Informationen zu Advantage Austria finden Sie hier: http://www.advantageaustria.org/international/index.en.html

21. Januar 2015

Elektronische Identitäten grenzenlos: NGID auf dem World Economic Forum

NGID auf dem World Economic Forum

v.l.n.r.: David Fergusson (Präsident M&A Advisor), Prof. Dr. Thomas Andersson (Vorsitzender GINI-SA Konsortium), Carlos Moreira (Geschäftsführer WISeKey),Jean-Manuel Rozan (Finanzmarktexperte) und Prof. Dr. Radu Popescu-Zeletin (Fraunhofer FOKUS)

Auch in diesem Jahr war das Innovationscluster "Next Generation ID"  auf dem internationalen Podium des Weltwirtschaftsforums in Davos vertreten. Auf der Agenda standen elektronische Identitäten als grundlegende Querschnittstechnologie bei Fragen der Sicherheit im Netz. Das prominente Publikum diskutierte über Themen wie eID in Big Data und dem Internet of Things.    

 

Der runde Tisch zum Thema „The Rise of Borderless Electronic Identities: Addressing Privacy Security and Trust in the Post-Password Era" bot Entscheidungsträgern aus Politik, Industrie und Forschung eine neutrale Plattform, um sich über die Entwicklung und Nutzbarkeit vertrauensvoller eServices und mögliche Authentifizierungsmethoden im „Post-Password"-Zeitalter auszutauschen. In diesem Jahr erfreute sich das Podium insbesondere des Interesses aus dem Finanzsektor, was darauf hinweist, wie dringend das Thema der sicheren Identitäten in diesem Bereich verstanden wird.

Als Experte im Bereich Cyber Physical Systems und ehemaliger Inhaber des Lehrstuhls für Offene Kommunikationssysteme der Technischen Universität Berlin ist sich Prof. Radu Popescu-Zeletin, der bis Oktober 2014 das Fraunhofer Institut FOKUS leitete, der bedeutenden Rolle sicherer elektronischer Identitäten bewusst: "Nach aktuellen Schätzungen werden im Jahr 2020 mehr als siebzig Milliarden Objekte mit dem Internet und untereinander verbunden sein. Um dieses komplexe, vernetzte System zu sichern, benötigt jedes einzelne von ihnen eine virtuelle Identität. Identitäten bilden also die Brücke zwischen der realen Welt und dem Cyberspace und sind somit die Basis aller ICT-Infrastrukturen und die Grundlage für sichere und vertrauensvolle Beziehungen."

Gemeinsam mit dem Geschäftsführer von WISeKey Carlos Moreira, dem Vorsitzenden des EU-Konsortiums Global Identity Networking of Individuals – Support Action (GINI-SA) Prof. Dr. Thomas Andersson, dem Präsident von M&A Advisor David Fergusson und dem Finanzmarktexperten Jean-Manuel Rozan nahm Prof. Popescu-Zeletin an der Podiumsdiskussion in Davos teil und erörterte, welche Lösungen es für ein sicheres Identitätsmanagement von morgen geben kann und ob bzw. in welchem Ausmaß grenzüberschreitende Systeme für elektronische Identitäten möglich sind.

Weitere Informationen zum Event finden Sie hier: http://davos.wisekey.com/2015/roundtable/.

4. Dezember 2014

Erfolgreiche Jahreskonferenz NGID:

„ID-Forschung macht die Zukunft intelligent – sichere Identitäten als Basis für Smart City & Industrie 4.0"

Jahreskonferenz NGID

Experten aus Forschung und Industrie kamen am 11. November zur Jahreskonferenz des Innovationsclusters »Next Generation ID« in der Capitol Lounge an den Ufern der Spree zusammen, um im Rahmen von Keynotes, Fachvorträgen und Diskussionen gemeinsam mit dem Publikum über aktuelle Trends rund um sicheres ID-Management zu diskutieren.  

Der Fokus der Konferenz lag neben Smart Cities auch auf weiteren aktuellen IT-Megatrends wie Industrie 4.0 und dem Internet of Things. Die spannenden Beiträge beschäftigten sich mit der wichtigen Rolle von sicheren Identitäten in ihrer Querschnittsfunktion für zahlreiche Domains sowie mit Möglichkeiten und Herausforderungen, welche die neuen Entwicklungen mit sich bringen.

Exemplarisch wurden zahlreiche Anwendungsfelder in der Agenda berücksichtigt: Smart Mobility, sicheres proaktives eGovernment und digitale Bürgerdienste sowie Dokumentenspeicherung waren nur einige der thematischen Inhalte der Forschungskonferenz.

Reiner Bildmayer, Senior Process Architect Research & Innovation bei SAP SE, sprach in der Eröffnungskeynote der „Smart Cities"-Session über zuverlässige Identitäten als Basis einer intelligenten Stadt.

Prof. Manfred Hauswirth, Leiter des Fraunhofer-Instituts FOKUS, eröffnete die „Industrie 4.0"-Session mit einer Keynote zum Thema „Cyber Physical Systems auf Basis sicherer Identitäten als Innovationstreiber von Industrie 4.0".

Neben Fachvorträgen aus der Forschung wurde ID-Management auch aus unternehmerischer Perspektive beleuchtet. Im Rahmen von Startup-Pitches hatten junge Firmen aus der Innovationsmetropole Berlin die Möglichkeit, ihre Geschäftsidee und die ihr zugrunde liegende Funktion von sicheren und zuverlässigen Identitäten vorzustellen.

Bei der abschließenden Podiumsdiskussion war mit dem Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil auch die Politik vertreten und diskutierte gemeinsam mit Lena-Sophie Müller, Geschäftsführerin bei Initiative D21, Dr. Armin Wedel, Fraunhofer IAP, sowie Jens Fromm, Fraunhofer FOKUS, über die gesellschaftspolitischen Konsequenzen, Problematiken und Potentiale des digitalen Wandels. Moderiert wurde die spannende und ergebnisreiche Diskussionsrunde von dem Wirtschaftskorrespondenten der Frankfurter Rundschau Markus Sievers.

NGID Podiumsdiskussion

Im Zuge der Beiträge und der Diskussionen auf der Jahreskonferenz wurde wieder einmal deutlich, dass sichere digitale Identitäten als Schlüsseltechnologien sowohl für robuste Industrietechnologien als auch für den IT-Trend um smarte Metropolen unverzichtbar sind.

Dabei muss die gesamte ID-Palette in Betracht gezogen werden – sowohl Personenidentitäten als auch die Identität von Objekten, bis hin zu eindeutig identifizierbaren Prozessen und Services.

Mitunter darf die Abwägung zwischen hohen Sicherheitsstandards und Nutzerfreundlichkeit nie außer Acht gelassen werden.

Die NGID-Clustermanager Marina Grigorian und Jan Ziesing blicken zufrieden auf die Konferenzzurück: „Wir haben einen spannenden Tag mit viel interessantem Input und anregenden Gesprächen erlebt und darüber hinaus einen gelungenen Ausklang bei der anschließenden eIDEE-Preisverleihung in der Bundesdruckerei", so Grigorian. „Wir möchten uns noch einmal ganz herzlich bei den Referenten und den zahlreichen Teilnehmern bedanken, die unsere erste Jahreskonferenz besucht und bereichert haben."   

Die Präsentationsfolien sind nun auch online verfügbar.

28. Oktober 2014

NGID lädt am 11. November 2014 zur Jahreskonferenz ein:

"ID-Forschung macht die Zukunft intelligent – sichere Identitäten als Basis für Smart City & Industrie 4.0"

 

Berlin City Image

Bild: © Marco2811 / fotolia.com

Das Innovationscluster »Next Generation ID« lädt in diesem Herbst zur ersten Jahreskonferenz zum Thema „ID-Forschung macht die Zukunft intelligent – sichere Identitäten als Basis für Smart City & Industrie 4.0" ein. Am Spreeufer im Herzen Berlins versammeln sich am 11. November Experten aus Wissenschaft und Industrie, um im Rahmen von Keynotes, Fachvorträgen und eines Panels aktuelle Trends rund um digitale Identitäten zu diskutieren.

Wie  können mithilfe von Forschung innovative Identity Management-Konzepte entwickelt werden? Wie schützt man Daten und vernetzte Objekte besser vor unberechtigten Zugriffen? Wie kann ihre Vertrauenswürdigkeit nachgewiesen und Datenschutz gewährleistet werden? Und wie gewährleistet man hinreichende Akzeptanz bei der Nutzung? Diese und viele weiteren Fragen führen durch die NGID-Forschungskonferenz.

Im Anschluss an das Event findet die Preisverleihung zum eIDEE-Wettbewerb für den digitalen Handschlag in der Bundesdruckerei GmbH statt, zu der wir die Gäste der Konferenz herzlich einladen möchten.

Die Einladung inkl. Informationen zu Anmeldung und Anfahrt finden Sie hier.

Zur Agenda geht es hier.

Wir freuen uns auf eine spannende Konferenz!

Für Voranmeldungen und Fragen nutzen Sie bitte die folgende eMail-Adresse: id-konferenz@fokus.fraunhofer.de

Sollten Sie auch an der Preisverleihung zum eIDEE-Wettbewerb teilnehmen, bitten wir um einen kurzen Hinweis darauf in Ihrer eMail.

13. Oktober 2014

Internationaler Austausch sicheres eID-Management im Internet der Dinge: 

»Next Generation ID« auf der eID & ePassport Conference in Ungarn

eID & ePassport Conference in Ungarn

Bild: www.eid-epass.org

Das Innovationscluster »NGID« ist vom 13. bis 14. Oktober auf der diesjährigen eID & ePassport Conference in Budapest vertreten. Clustermanagerin Marina Grigorian wird den Workshop "Securing Internet of Things with electronic Identities" leiten und moderieren. Im Workshop werden Strategien und Lösungsansätze für einen vertrauensvollen aber auch nutzerfreundlichen Einsatz von eID-Karten in der Welt von vernetzten Objekten anhand von Fallstudien diskutiert.

 

Eine der Fragestellungen behandelt dabei die Interoperabilität der Lösungen auf internationaler Ebene. Die Teilnehmer ermitteln anhand ausgewählter Szenarien, wie eID-Technologien und Infrastrukturen in unterschiedlichen Anwendungsgebieten abgesichert und reibungslos funktionieren.

Bereits im vergangenen Jahr war »Next Generation ID« als Partner maßgeblich an der Agenda und auch an der Planung und Umsetzung der eID & ePassport Conference beteiligt. Im Oktober wird nun an das erfolgreiche Event in der deutschen Hauptstadt angeknüpft und im Rahmen von Diskussionen, Panels und Workshops der State of the Art der weltweiten eID-Infrastruktur erarbeitet. 30 Speaker und 250 Experten versammeln sich dafür in Budapest und treffen auf ein hochkarätiges Publikum.

Die 6. Ausgabe der Konferenz beschäftigt sich mit thematischen Schwerpunkten, die den Puls der Zeit treffen, darunter neue Identifizierungsmethoden beispielsweise via Facebook oder Twitter, Möglichkeiten und Herausforderungen durch elektronische Reisedokumente und Identity Assurance aus staatlicher und unternehmerischer Perspektive.

An dieser Stelle und via Twitter (@NGIdentity) wird über die Inhalte und Ergebnisse der Konferenz berichtet.

Weitere Informationen zur eID & ePassport Conference finden Sie hier: www.eid-epass.org

9. Juli 2014

NGID steht Rede und Antwort: Clustermanager Jan Ziesing als Experte auf der „REVOLUTION- Wissensshow zur Digitalen Gesellschaft"

 

Wissensshow REVOLUTION

Bildquelle: Fraunhofer Gesellschaft

Am 7. Juli 2014 reiste der Leiter des Innovationsclusters "Next Generation ID" Jan Henrik Ziesing in die bayerische Landeshauptstadt, um auf der interaktiven Wissensshow REVOLUTION Fragen rund um das Thema „Wer sind wir im Netz – Privatsphäre und Identität in der digitalen Welt" zu beantworten und in einen multimedialen Diskurs zu treten - sowohl mit Publikum und Gästen live vor Ort als auch via SMS und Twitter.

Mit der Wissensshow haben die Helmholtz-Gemeinschaft und die Fraunhofer-Gesellschaft in Kooperation eine Veranstaltung mit einem innovativen Format ins Leben gerufen: Im Gegensatz zu einer auf wissenschaftlichen Events oft üblichen One-Way-Kommunikation ist bei der Veranstaltungsreihe REVOLUTION das Publikum der Moderator. Am vergangenen Montag konnten Zuschauer von ihren Plätzen im Fraunhofer-Haus in München aus, am heimischen Computer oder auch unterwegs per Smartphone Antworten auf ihre Fragen zur digitalen Welt erhalten und darüber diskutieren, wie mit Privatsphäre, Selbstdarstellung und Identität im Netz umgegangen werden sollte. Gemeinsam mit dem Medienethiker Prof. Dr. Alexander Filipovic war Jan Ziesing von NGID Experte und Ansprechpartner des Abends. Der Diskurs wurde bereichert durch Videosequenzen aus Interviews mit Köpfen aus Politik, Journalismus, Netzaktivismus u.v.m.

„REVOLUTION – Die Wissensshow zur Digitalen Gesellschaft" ist eine Veranstaltungsreihe, die im Rahmen des „Wissenschaftsjahres 2014 – Die digitale Gesellschaft" an zwölf verschiedenen Orten der Bundesrepublik stattfindet und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Nähere Informationen zum Wissenschaftsjahr 2014 finden Sie hier: www.digital-ist.de.

7. Juli 2014

Trends rund um das Bürgerkonto: NGID auf dem Zukunftskongress 2014

 

Zukunftskongress

Das Innovationscluster NGID präsentierte auf dem diesjährigen Zukunftskongress Staat & Verwaltung am 1. Juli gemeinsam mit der Bundesdruckerei GmbH Zukunftsszenarien rund um Bürgerkonten und Trends der proaktiven Verwaltung. In Best-Practice-Dialog „Hype um Bürgerkonten – und was kommt danach?" diskutierten anschließend Köpfe aus Wissenschaft und Verwaltung über das aktuelle Thema. Das Forum zum Thema wurde organisiert vom Fraunhofer Institut FOKUS.

Das Innovationscluster »Next Generation ID« wurde vertreten durch Clustermanager und FOKUS-Mitarbeiter Jan Henrik Ziesing, der zusammen mit Dr. Ivonne Scherfenberg, Projektleiterin in der Abteilung „Innovations" der Bundesdruckerei GmbH, in dem Auftaktvortrag zur Forumsdiskussion Bürgerkonten aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtete: Inhaltlich wurde der Bogen gespannt von einem engen Verständnis des Bürgerkontos, wie es in der aktuellen Debatte häufig diskutiert wird, hin zu einer Zukunftsvision, die dem Lebenslagenprinzip folgt. Dieser innovative Ansatz führt Verwaltungs- und privatwirtschaftliche Fachdienste zusammen, bietet einen einheitlichen Zugang zu Kommunikation und Dokumenten und schlägt überdies dem Bürger proaktiv entsprechend seiner aktuellen Lebenslage Dienste vor.

Next Generation ID und die Bundesdruckerei GmbH entwickeln im Rahmen des Projekts „Trusted Services Plattform" einen vertrauensvollen Identityprovider der eine entscheidende Basiskomponente für ein proaktives eGovernment liefert.

Zukunftskongress Podium

Gemeinsam mit den Rednern diskutierten im Anschluss auf dem Podium Dirk Meyer-Claassen, Referent landesweites eGovernment und IT-Strategie in der Senatsverwaltung für Inneres und Sport des Landes Berlin, und Christine Siegfried, Referentin für eGovernment bei Vitako (Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister e.V.) über den „Hype um Bürgerkonten" und deren Zukunft, das Thema des Forums.  Die Moderation übernahm Dr. Matthias Flügge, Leiter des Kompetenzzentrums ELAN (Electronic Government and Applications) am Fraunhofer Institut FOKUS. Das Forschungsinstitut war gleichzeitig der Veranstalter des Forums.

Weitere Informationen zum Kongress finden Sie hier: http://www.zukunftskongress.info/de.

21. Mai 2014

Smart City Summit: Gipfeltreffen für den Berliner Smart City Masterplan

 

Smart City Summit

In einem zweitägigen Gipfeltreffen kamen zum Wochenauftakt 100 Vertreter aus Forschung, Wirtschaft und Industrie sowie Verwaltung und Politik zusammen, um gemeinsam neue Projekte für eine innovativ vernetzte Stadt zu entwickeln. Eingeladen hatten Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer, die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Berlin Partner. Die Summit-Teilnehmer entwickelten in thematischen Workshops Projektideen für den Masterplan des Senats, der Berlin zur führenden Smart City Europas machen soll. Das „Innovationscluster Next Generation ID" war ebenfalls auf dem Gipfel vertreten.

In vier Arbeitsgruppen wurden beim Smart City Summit auf dem Euref-Campus am Schöneberger Gasometer die Themen intelligente Mobilität, digitale Industrialisierung, Wohnen und Arbeiten in der Metropole von morgen sowie Bürgerdienste und Tourismus diskutiert. Ziel war es, aus dem Erfahrungs- und Wissensschatz der Teilnehmer ganzheitliche, bereichsübergreifende Systemlösungen und tragfähige kommunale Zukunftskonzepte für alle Anwendungsbereiche zu entwickeln. Jede Arbeitsgruppe sollte dafür zwei bis fünf Projektideen entwickeln, die sich möglichst kurzfristig in ein bis drei, maximal fünf Jahren realisieren lassen und dem Standort Berlin zugute kommen. Dafür sollen bestehende Berliner Technologien in die Anwendung oder Pilotanwendung bringen auf den Weg gebracht werden und in den Masterplan Smart City Berlin eingehen.

Der Workshop „Bürger und Besucher", der Projektideen für eine optimale Integration beider Interessengruppen in die Smart City entwickeln sollte, wurde von Marina Grigorian, Leitung des Innovationsclusters „Next Generation ID", moderiert. Teilnehmer waren neben Holger Schlösser, Leiter Public Innovation Management, und Vertretern der Senatsverwaltung WTF vor allem viele namhafte Wirtschaftsvertreter von Unternehmen wie Cisco, T-Systems International, Bosch oder der Wall AG.

Unter der Orientierungs-Frage „Was ist in fünf Jahren über die Smart City Berlin in der Presse zu lesen?" entwickelten die Workshop-Teilnehmer drei Projektideen für ihren Anwendungskontext:

1. Das Portal „Mobil findet Stadt", eine Innovationsplattform, die mobilitätsrelevante Informationen und Daten in Echtzeit über standardisierte Schnittstellen zur Verfügung stellt.

2. Das „Lebenslagenportal", das den Bürgern ausgehend von bestimmten Lebenslagen oder Bedürfnissen eGovernment-Dienste zur Verfügung stellt.

3. Das „Beteiligungsportal", das mehr Partizipation fördern und den Bürgern als virtueller Meeting-Point zur Verfügung stehen soll.

Die Projektideen sollen nun in Kooperationen unter den Workshop-Teilnehmern in die Wege geleitet und unterstützt durch das Land Berlin umgesetzt werden. Einig waren sich Politiker und Wirtschaftsvertreter darin, dass die Smart City eine Querschnittsaufgabe im Senat sein muss, die ein vernetztes Denken und Handeln fördert und fordert.

14. Mai 2014

NGID auf der Identity Conference in Brüssel

 

Identity Conference

Die jährlich stattfindende Konferenz rund um sichere Identitäten und eGovernment versammelte vom 13. – 14. Mai Experten auf dem Gebiet des ID-Managements in Brüssel, um auf internationaler Ebene den aktuellen Stand und zukünftige Möglichkeiten und Herausforderungen digitaler Identitäten und ID-Dokumente zu erarbeiten. In diesem Jahr standen insbesondere Themen wie eID, Mobile ID, Healthcare und Visa Management im Vordergrund.

 „Next Generation ID" wurde vertreten durch Prof. Radu Popescu-Zeletin, Leiter des Fraunhofer-Instituts FOKUS, der am ersten Tag der Konferenz in einer Keynote zum Thema „ID-Solutions for future Cyber-physical Systems" die Schwerpunkte des IT-Sicherheitsclusters vorstellte. „Cyber-physical Systems, Systeme also, die in der digitalen Welt der Zukunft alle wesentlichen Komponenten des gesellschaftlichen Lebens miteinander verknüpfen, bieten aufgrund ihrer Komplexität eine große potentielle Angriffsfläche", erklärte Popescu-Zeletin. „Ein zu hundert Prozent sicheres Gesamtsystem ist nur schwer realisierbar, wir brauchen hier einen Paradigmenwechsel. Anstatt auf ein sicheres System zu warten, sollten wir mit einer Risiko-Gebrauchsanweisung ausgestattet werden, für einen sicheren Umgang mit den Subsystemen – den Einzelbestandteilen des großen Ganzen."

Im Anschluss an weitere Keynotes und Präsentationen namhafter Sprecher wurden Fragestellungen zu international relevanten Themen im Rahmen von Panels und offenen Diskussionsrunden erörtert, darunter auch eServices-Strategien und digitale Infrastrukturen. Die Identity Conference wurde organisiert von Gemalto.

16. April 2014

Sicherheit im digitalen Wandel

 

Sicherheit im digitalen Wandel

v.l.n.r.: Sigmund Gottlieb (Bayerischer Rundfunk), Stephan Mayer (MdB CDU/CSU), Gerold Reichenbach (MdB SPD), Dr. Konstantin von Notz (MdB Bündnis 90/ Die Grünen), Dr. Klaus Zehner (SV SparkassenVersicherung) und Prof. Dr. Jochen Schiller (Innovationszentrum Öffentliche Sicherheit)

Am 03. April veranstaltete das Fraunhofer Innovationscluster "Next Generation ID" gemeinsam mit dem Innovationszentrum Öffentliche Sicherheit den Parlamentarischen Abend zum Thema "Sicherheit im digitalen Wandel". Der Einladung in die Bayerische Landesvertretung in Berlin folgten über hundert Gäste aus Politik und Wirtschaft, um sich zu Fragen der Sicherheit in der realen Welt und der digitalen Sphäre auszutauschen.

Deutschland und die Welt wandeln sich zur „digitalen Gesellschaft". Die nie dagewesene Vernetzung aller Lebensbereiche durch IT-Technologien wird in Zukunft das Leben und den Alltag nahezu aller Menschen grundlegend verändern. Eine der wichtigsten Herausforderungen für Forschung, Politik und Wirtschaft ist es daher, die Ausgestaltung des digitalen Wandels an den Menschen zu orientieren und dabei ihre Sicherheit und den sicheren Umgang mit IT zu gewährleisten.

Entsprechend rückte Ulrich Hamann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesdruckerei GmbH, in seiner Keynote die "digitale Unversehrtheit als neues Bürgerrecht" ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Erst durch den ausreichenden Aufbau und Schutz digitaler Identitäten könne zukünftig die Souveränität der Bürgerinnen und Bürger gewährleistet und letztlich damit auch Akzeptanz für die digitale Gesellschaft erreicht werden.

In der Diskussionsrunde standen Abgeordnete des Bundestags sowie Vertreter aus Wirtschaft und Forschung dem Moderator der Veranstaltung, Sigmund Gottlieb, Chefredakteur des Bayerischen Rundfunks, Rede und Antwort.

Der Parlamentarische Abend war ein rundum spannendes und gelungenes Event und initiierte einen regen Austausch zwischen den Parlamentariern sowie den Wissenschaftlern und den Vertretern der Wirtschaft. Die Diskussion, in dessen Verlauf nicht nur Meinungen und Standpunkte ausgetauscht werden konnten, sondern auch die Relevanz sicherer Identitäten im digitalen Wandels und die Inhalte des Innovationsclusters „Next Generation ID" zum Tragen kamen, soll bei weiteren Gelegenheiten zum Dialog fortgesetzt werden.

7. März 2014

Fraunhofer-Innovationscluster »Next Generation ID« (NGID) auf der CeBIT 2014

Immer mehr Bereiche unseres täglichen Lebens sind heute digital vernetzt. Das verändert nicht nur unseren Alltag sondern auch unsere Kommunikationsbeziehungen zueinander zum Teil erheblich. Sichere Identitäten und effizientes Identitätsmanagement sind mehr denn je zentrale Aspekte dieser vernetzten Gesellschaft, und das nicht nur im Zusammenhang mit den derzeitigen Diskussionen rund um Spionage und Datendiebstahl.

Auf der CeBIT 2014 demonstrieren die Experten des Innovationsclusters NGID, wie durch elektronische Identitäten mehr Sicherheit, Alltagstauglichkeit und Anwenderfreundlichkeit in Domänen wie Industrie 4.0, Öffentliche Verwaltung, Produktionssicherheit und kritischen Infrastrukturen erzielt werden kann und stellen die Rolle des sicheren Identitätsmanagements für die globalen Megatrends vor.

Gezeigt wird zudem eine praktische Anwendung für sicheres Identitymanagement im Themenkomplex Smart-Grid und Heimautomatisierungstechnik.

Die CeBIT findet vom 10.-14. Mai 2014 auf dem Messegelände Hannover statt. Das Innovationscluster Next Generation ID finden Sie auf dem Fraunhofer-Gemeinschaftsstand in Halle 9, Stand E40.

Einige Cluster-Partner sind mit eigenen Ständen auf der CeBIT vertreten. Sie finden die Bundesdruckerei und den Verein Sichere Identität Berlin-Brandenburg in Halle 7, Stand C18. Ebenfalls in Halle 7 anzutreffen sind OpenLimit SignCubes (Stand A28) und NXP (auf dem BMI Stand A58) und in Hall 04 finden Sie SAP an Stand  04. Auf dem Gemeinschaftsstand Forschungsmarkt Berlin-Brandenburg in Halle 9, Stand B 28 finden Sie die TU-Berlin. Experten der ]Init[ sind in Halle 7, Stand C 62

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

11. Februar 2014

Innovationscluster NGID auf der F.A.Z.-Konferenz „Sichere Industriegesellschaft?" in Berlin

Im Rahmen des Frankfurter Allgemeine Forums vom 17.- 18. Februar diskutieren Experten aus Politik, öffentlicher Verwaltung und der IT-Sicherheitsbranche über das aktuell brisante Thema der Sicherheit von Kommunikationsprozessen in der modernen Industriegesellschaft.

Informationen zu der Veranstaltung und einen Link zur kostenfreien Anmeldung finden Sie hier: http://www.faz-forum.com/industriegesellschaft/index.php

Prof. Dr. Radu Popescu-Zeletin, Direktor des Fraunhofer-Instituts FOKUS, wird die Schwerpunkte des Innovationsclusters „Next Generation ID" zu diesem Thema präsentieren.

Gemeinsam mit weiteren hochrangigen Vertretern aus Wissenschaft und Industrie wird er die Inhalte einer anschließenden Paneldiskussion über Aspekte, die für eine sichere Industriegesellschaft grundlegend sind, mit seinen Impulsen bereichern. Das besondere Augenmerk liegt dabei auf dem komplexen Thema „Smart Cities", das sicheres Identitätsmanagement, virtuelle Infrastrukturen und global-gesellschaftliche Trends vereint.

Die F.A.Z.-Konferenz steht unter dem Motto der vierten industriellen Revolution und adressiert die Chancen und Herausforderungen einer internetbasierten, vernetzten Kommunikation unter Maschinen und Geräten. Auf der Veranstaltung sollen Fragen diskutiert werden, die für die Zukunft von sicheren Interaktionsprozessen und Datenschutz elementar sind. Hierzu gehören mögliche Veränderungen hinsichtlich Ressourcen und Kompetenzen, die Unternehmen künftig aufbauen müssen, sowie der Einsatz von Innovationen im Bereich industrieller Prozessoptimierung.

20. Januar 2014

NGID auf dem Weltwirtschaftsforum

"Next Generation ID" stellt am 22. Januar auf dem World Economic Forum (WEF) in Davos Identitätstechnologien der Zukunft vor.

Auf dem Panel „Adressing Identity of People and Things, Privacy, Security and Trust in the Cloud" diskutieren führende Köpfe aus Politik, Wirtschaft und Forschung über die jüngsten Herausforderungen von Datenschutz- und Cybersicherheit sowie Strategien für ein sicheres Identity Management.

 „Sichere Identitäten sind nicht nur die Priorität des Clusters NGID, sie sind die Basis kritischer Infrastrukturen. Sie müssen als global relevantes Thema eine zentrale Position auf der digitalen Agenda besetzen. Mit NGID wollen wir ein starkes Netzwerk ausbauen und ein Lösungsportfolio für eine „Secure Identity Roadmap 2020" schaffen. Dabei wollen wir die idealen Rahmenbedingungen am Standort Berlin  für Innovationen ausschöpfen.", erklärt Prof. Dr. Radu Popescu-Zeletin, Leiter des Fraunhofer Instituts FOKUS, der das IT-Sicherheitscluster „Next Generation ID" auf dem Weltwirtschaftsforum vorstellen wird. „Das World Economic Forum (WEF) in Davos eignet sich als jährlicher Anlaufpunkt für Experten aus Wirtschaft und Politik hervorragend, um durch Gespräche, Erfahrungs- und Wissensaustausch eine Roadmap für sicheres Identitätsmanagement voranzutreiben", so Prof. Popescu-Zeletin weiter.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Popescu-Zeletin werden auch die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission und Verantwortliche für die Digitale Agenda, Neelie Kroes, sowie der Vorsitzende des GINI-SA Konsortiums, Prof. Dr. Thomas Andersson und Brasiliens Sekretär für Handel und Dienstleistungen im Ministerium für Entwicklung, Industrie und Außenwirtschaft, Humberto Luiz Ribeiro, als Podiumssprecher an dem Event teilnehmen.

Weitere Informationen zum Event finden Sie hier: http://davos14.wisekey.com/event.

21. November 2013

Sicherheit für Europas Cloud  - Erfolgreiche Auftaktkonferenz zum EU-Projekt „Cloud for Europe"

 

Sicherheit für Europas Cloud - Cloud for Europe

Am 14. und 15. November versammelten sich am Fraunhofer Institut FOKUS Europas führende Cloud-Strategen aus Wirtschaft und Politik, um im Rahmen der Cloud for Europe-Konferenz gemeinsam über die Zukunft von Cloud-Computing zu diskutieren.  Zusammen mit EU-Vizepräsidentin Neelie Kroes und dem estnischen Staatspräsidenten Toomas Hendrik Ilves eröffnete Prof. Radu Popescu-Zeletin die zweitägige Konferenz. Das Event war offizieller Kick-off des gleichnamigen EU-Forschungsprojekts unter der Leitung von Fraunhofer FOKUS.

„My cloud is my locker and I have the key – no one else!" Mit diesen Worten brachte EU-Vizepräsidentin Neelie Kroes in ihrer Eröffnungsrede das zentrale Thema der Konferenz auf den Punkt: Datensicherheit und Schutz von Identitäten bei der Nutzung von Cloud-Technologien. Eine neue Cloud-Strategie für Europa entstehe durch die Vereinigung von nationalen, regionalen und lokalen Initiativen, erklärte Kroes weiterhin.  Prof. Dr. Radu Popescu-Zeletin, Direktor von Fraunhofer FOKUS,  ergänzte: „Wir brauchen Vertrauen, wenn wir einen offenen Cloud-Markt aufbauen wollen, der nicht an regionalen oder nationalen Grenzen halt macht".

Durch die aktuellen Abhörskandale gewinnen Aspekte wie Vertrauen,  Transparenz und sichere Identitäten - die Basis von Cloud-Technologien - an Aufmerksamkeit und Brisanz. Popescu-Zeletin betonte, dass Maßnahmen geschaffen werden müssen, die beim Betreten und Verlassen der Cloud und beim Speichern von Informationen absolute Sicherheit gewährleisten. Auch der Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Michael Hange, befindet es für notwendig, „die bis heute erarbeiteten Lösungsansätze in einen europäischen Gesamtkontext einzuarbeiten, der vertrauensbasierte Cloud-Lösungen für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und staatliche Stellen bereithält."

Jan Ziesing, Clustermanager NGID, vertrat als Experte im Bereich eIdentities das Innovationscluster »Next Generation ID« bei der finalen Panel Discussion „The Way ahead for Cloud for Europe", an der neben weiteren Spezialisten diverser Branchen auch Vertreter von Microsoft und Huawei teilnahmen. Gemeinsam diskutierten die Panelists über die Zukunft und mögliche Lösungen für die Gestaltung der Cloud-Strategie für Europa.

Cloud for Europe Konferenz

Cloud for Europe ist ein Forschungsprojekt mit 22 Partnern aus 10 europäischen Ländern, dessen Laufzeit bis November 2016 andauert. Für Deutschland ist neben dem Fraunhofer Institut FOKUS, das die Projektleitung innehat, das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) beteiligt. Cloud for Europe wird von der Europäischen Union mit 10 Millionen Euro mitfinanziert mit dem Ziel, die Anforderungen des öffentlichen Sektors zu definieren und Modelle für die Nutzung von Cloud-Computing zu entwickeln.

Präsentationsfolien werden in Kürze auf der Website des Projekts zu finden sein: http://www.cloudforeurope.eu/

17. September 2013

Der Countdown läuft – eID & ePassport Conference am 28./ 29. Oktober in Berlin

 

eID_Conference KualaLumpur

In weniger als 6 Wochen ist es soweit: die 5. Ausgabe der eID & ePassport Conference findet im InterContinental Berlin statt. Ein Jahr nach der erfolgreichen Veranstaltung in Kuala Lumpur lädt nun das Fraunhofer Innovationscluster „Next Generation ID" die international führenden Köpfe im Bereich digitaler Identitäten zu einem zweitägigen Zusammentreffen in die deutsche Hauptstadt ein, um gemeinsam über den aktuellen Stand der eID-Infrastruktur zu sprechen.

Am 28. + 29. Oktober 2013 treten im InterContinental Berlin 35 Redner und mehr als 300 Experten aus Politik, Wissenschaft, Industrie und Verwaltung im Rahmen von Diskussionen, Panel Sessions und Workshops in einen intensiven Dialog, um die Zukunft digitaler Identitäten und ID-Technologien auszuloten. Dabei liegt der Fokus in diesem Jahr auf international relevanten Fragestellungen wie Interoperabilität und Standardisierung; Technologien und Anwendungen der „Next Generation ID" und eIdentity Cloud Services sind nur zwei von zahlreichen spannenden Gesprächsthemen.

„Berlin ist bekannt für seine Kompetenzen im ID-Sektor; erstklassige Universitäten, Forschungsinstitute und innovative Unternehmen treffen in unserer Hauptstadtregion zusammen und bilden ein stabiles Netzwerk auf dem Wachstumsmarkt elektronischer Identitäten," weiß Prof. Radu Popescu-Zeletin, Leiter des Fraunhofer Instituts FOKUS.

Auch Hans Graux, IT-Jurist und Rechtsberater der Europäischen Kommission,  ist gespannt auf die Diskussionsrunden und betont die aktuelle Wichtigkeit der Konferenz: „Das war ein Jahr des Durchbruchs, in dem Bürger auf der ganzen Welt mit der Kraft und dem Wert ihrer elektronischen Identitäten konfrontiert wurden. Diese Konferenz bietet eine großartige Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und zu lernen, wie mit dieser Entwicklung optimal umgegangen werden kann."

Veranstaltungsort

  • InterContinental Berlin, Budapester Straße 2, 10787 Berlin

  • 28. – 29. Oktober 2013

Interessierte Teilnehmer und Sponsoren können sich auf der Website der Konferenz unter http://eid-epass.org/ informieren. Alle Neuigkeiten werden im Anschluss außerdem auf unserer Website in der Rubrik Aktuelles veröffentlicht.

9. August 2013

Erfolgreiches  Partnertreffen NGID  

 

Am 8. August kamen die Partner des Innovationsclusters „Next Generation ID" zusammen, um sich bei ihrem ersten gemeinsamen Partnertreffen besser kennenzulernen und die Gelegenheit zum Austausch über mögliche Kooperationen zu nutzen. Neben Impulsvorträgen der Investitionsbank Berlin und der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung präsentierten erste Partner in kurzen Vorträgen der Runde ihre Leistungsportfolio im ID-Bereich sowie Ansatzpunkte für Kooperationen.

Das Treffen war ein voller Erfolg – nahezu vollständig kamen die Cluster-Vertreter im Fraunhofer-Institut FOKUS zusammen, um sich persönlich besser kennenzulernen undsich über die Kooperationspotentiale auszutauschen sowie die Synergien der Zusammenarbeit auszumachen. . Als Gastgeber und Cluster-Management begrüßte Fraunhofer FOKUS die Partner zunächst, bevor anschließend das Wort an Andreas Wörlein von der Investitionsbank Berlin übergeben wurde, der das IBB-Förderprogramm Pro FIT vorstellte. Pro FIT fördert Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit dem Ziel, die Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsintensität der Berliner Wirtschaft - insbesondere in den innovationspolitischen Clustern - zu erhöhen.

Dr. Wolfgang Both von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung gab exklusiv einen Einblick in die Innovationsstrategie der Länder Berlin und Brandenburg sowie den lokalen Sicherheitsmarkt, der bereits 260 Unternehmen und 27.000 Beschäftigte vorweisen kann. Wie vielseitig diese Unternehmen aufgestellt sind, wurde nicht zuletzt anhand der Partnerpräsentationen deutlich, in denen erste Clusterpartner ihre jeweiligen Produkt- und Leistungsportfolios vorstellten. Das abschließende Get-Together bot zuletzt noch einmal die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre Kooperationsideen auszutauschen und sich über weitere Anknüpfungspunkte für die Zukunft zu verständigen, um das Thema Sichere Identität in der Hauptstadt-Region noch stärker zu verankern.

Die Präsentationen der Partner  können beim Cluster-Management angefragt werden: marina.grigorian@fokus.fraunhofer.de

23. Juli 2013

Next Generation ID unterstützt den eIDEE-Wettbewerb

Mit dem „eIDEE – Wettbewerb für den digitalen Handschlag" sucht die Bundesdruckerei auch in diesem Jahr nach innovativen Ideen, um die Online-Funktionen des neuen Personalausweises einzubinden. Als Expertencluster im Bereich Identity-Technologien ist „Next Generation ID" Partner des Wettbewerbs. Ideen können bis 18. August 2013 eingereicht werden.

Der neue Personalausweis bietet eine ganze Bandbreite an Möglichkeiten, sich im Internet sicher auszuweisen und so die eigene Identität bestmöglich zu schützen und zu verwenden. Durch seine komplexe und hochsichere Technologie wird jeweils nur das Mindestmaß an Daten übermittelt, das für die angeforderte Leistung entsprechend benötigt wird. Auf diese Weise ist der neue Personalausweis nicht nur vielfältig einsetzbar, sondern ermöglicht es auch, Innovationen von Anfang an sicher zu gestalten.

IT-Profis, Unternehmer, Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung, Entwickler und Studenten sind noch bis zum 18. August 2013 eingeladen, ihre Vorschläge für e-Government und e-Commerce beim eIDEE-Wettbewerb einzureichen.

Für Privatpersonen, öffentliche Institutionen und Unternehmen besteht dabei gleichermaßen die Chance, in den Kategorien Hauptpreis, Innovationspreis, Nachwuchs- oder Publikumspreis im Gesamtwert von 20.000 Euro zu gewinnen.

Die Preisverleihung findet Ende November 2013 im Rahmen einer festlichen Veranstaltung in Berlin statt. Mehr Informationen zum Wettbewerb gibt es hier:  
https://www.digitaler-handschlag.de/

      

 

        eIDEE freut sich auf Ihre Ideen!

 

 

19. Juni 2013

Erstes Partnertreffen

Am 8. August findet am Fraunhofer Institut FOKUS das erste Partnertreffen des Fraunhofer Innovationsclusters „Next Generation ID" statt. Das Treffen bietet eine hervorragende Gelegenheit für alle Beteiligten, die anderen Clusterpartner noch besser kennenzulernen und sich und Ihre Produkt- und Leistungsportfolios vorzustellen. So können vor Ort bereits wechselseitige Anknüpfungspunkte gefunden und zukünftige Kooperationsmöglichkeiten erschlossen werden.

Für erste Impulse hinsichtlich der Möglichkeiten und Synergien am Standort Berlin-Brandenburg sorgen die Investitionsbank Berlin (IBB) und Dr. Wolfgang Both von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung.

Die IBB wird allen Clusterpartnern das Programm zur Förderung von Forschung, Innovationen und Technologien Pro FIT" vorstellen und darüber hinaus einen Überblick über die Finanzierungs- und Förderungsmöglichkeiten sowie die Einbindung in das Cluster geben. Anschließend präsentiert Dr. Wolfgang Both von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Berlin das Thema „Sicherheit" im Kontext der Innovationsstrategie der Länder Berlin/ Brandenburg.

Wir freuen uns auf einen regen Austausch und spannende Gespräche!

15. Mai 2013
eID & ePassport Conference kommt nach Berlin

Als offizieller Partner der National eID & ePassport Conference lädt das Fraunhofer Innovationscluster „Next Generation ID" zum Treffen der international führenden Köpfe im Bereich digitaler Identitäten. An zwei Tagen erarbeiten Experten aus Europa, USA, Asien, Afrika und dem Mittleren Osten im Intercontinental Berlin den State of the Art der weltweiten eID-Infrastruktur.

Das Intercontinental Berlin versammelt dafür vom 28.-29. Oktober 2013 Experten aus Politik, Wissenschaft, Industrie und Verwaltung, die im Rahmen von Diskussionen, Panels und Workshops die aktuell wichtigen Themen im Bereich digitaler Identitäten diskutieren. Neben Fragen nach Interoperabilität oder Standardisierungsproblematiken, werden international relevante Themen wie die grenzübergreifende Nutzung und Sicherheit von ID-Dokumenten eine wichtige Rolle spielen. Die Workshops thematisieren neben zukünftigen ID-Technologien und Services auch den Bereich von Identitäten im Gesundheits- oder M2M-Bereich.

Nach der erfolgreichen Veranstaltung im vergangenen Jahr mit über 300 Teilnehmern in Kuala Lumpur, findet die fünfte Ausgabe der Konferenz nun Berlin statt. Die Hauptstadtregion bringt als Schmelztiegel von Wissenschaft und Industrie seit Jahren Experten zusammen, die sich mit elektronischen Identitätstechnologien beschäftigen. Das Programmkomitee 2013 arbeitet eng mit der Europäischen Kommission, Industrie und den deutschen Verwaltungen zusammen, um in Berlin ein spannendes Programm zu den neuesten Trends und Entwicklung mit internationalem Anspruch  zusammenzustellen.

Veranstaltungsort

  • InterContinental Berlin, Budapester Straße 2, 10787 Berlin
  • 28. - 29. Oktober 2013

Interessierte Teilnehmer und Sponsoren können sich auf der Website der Konferenz unter http://eid-epass.org/ informieren. Alle Neuigkeiten werden im Anschluss außerdem auf der Website des Innovationsclusters „Next Generation ID" unter http://www.ng-identity.de/ veröffentlicht.

7. Mai 2013
Gemeinsam die Zukunft gestalten

 

Nachhaltige Innovation kann nur gelingen, wenn Forschung und Industrie wie Zahnräder ineinander greifen. Prof. Radu Popescu-Zeletin, Leiter des Fraunhofer- Instituts FOKUS und Ulrich Hamann, CEO der Bundesdruckerei, bringen im Innovationscluster „Next Generation ID" Identity-Technologien der Zukunft auf den Weg. Dieses gemeinsame Vorhaben ist ein Beispiel dafür, wie wichtig der nahtlose Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist, wenn es darum geht, die Zukunft zu kreieren. In unserem Interview erklären die zwei führenden Köpfe für ID-Technologien in Deutschland, warum eine enge Kooperation für die Umsetzung visionärer Konzepte ausschlaggebend ist und wie das Innovationscluster „Next Generation ID" den Standort Berlin-Brandenburg wirtschaftlich beflügeln soll.

Herr Hamann, seit einigen Jahren erforscht und entwickelt die Bundesdruckerei zusammen mit Experten aus Wissenschaft und Forschung Lösungen rund um das Thema „Sichere Identität". Warum?

Hamann: Der Schutz von Identitäten wird in unserem digitalisierten Zeitalter immer wichtiger. Täglich werden rund eine Million Bürger auf der Welt Opfer von Internetkriminalität. Pro Jahr entstehen weltweit Kosten in Höhe von 290 Milliarden Euro – Tendenz steigend. Ich bin davon überzeugt, dass die Bundesdruckerei mit ihrem Lösungs-Know-how und in Zusammenarbeit mit Partnern die Entwicklung von Sicherheitstechnologien entscheidend vorantreiben kann – ganz im Sinne eines Full-ID-Managements.

Mit welchen Einrichtungen arbeiten Sie zusammen?

Hamann: Wir kooperieren mit den Berliner Universitäten und verschiedenen Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft – darunter zum Beispiel das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS). Zudem gründete die Bundesdruckerei 2009 gemeinsam mit weiteren Partnern den Verein „Sichere Identität Berlin-Brandenburg e.V.", um Technologien rund um die Sichere Identität als relevanten Wachstumsmotor für die Wirtschaft der Region Berlin-Brandenburg zu stärken. Auf der CeBIT 2013 ging die Bundesdruckerei mit einer weiteren Kooperation an den Start: Das Fraunhofer Innovationscluster „Next Generation ID" ist ein Zusammenschluss von Fraunhofer Instituten, Industriepartnern und Hochschulen. Es bündelt die notwendigen Kompetenzen, um ID-Technologien für die Zukunft und zum Schutz von Identitäten zu entwickeln

Herr Professor Dr. Popescu-Zeletin, Ihr Instituts übernimmt das Management des neuen Clusters. Die Zusammenarbeit ist nicht die erste Kooperation mit der Bundesdruckerei. Was ist das Besondere daran?

Popescu-Zeletin:  Wir arbeiten bereits seit Jahren in verschiedenen Projekten zusammen. Die Kooperation ist ein hervorragendes Beispiel für den Wissenstransfer zwischen Forschung und Wirtschaft. Der wesentliche Vorteil unserer engen Zusammenarbeit liegt in dem enormen wissenschaftlichen und produktionstechnischen Know-how. Dadurch können wir Entwicklungsprozesse deutlich beschleunigen und in kurzer Zeit aus guten Ideen marktreife Lösungen und Produkte machen. Bereits 2009 wurden die Bundesdruckerei und das Fraunhofer-Institut FOKUS z.B. für die Entwicklung eines Szenarios zur Online-Ummeldung von Kraftfahrzeugen ausgezeichnet. Ich bin sicher, dass sich diese Erfolgsgeschichte nun auch mit dem Innovationscluster „Next Generation ID" fortsetzen wird.

Was unterscheidet das neu gegründeten Innovationscluster „Next Generation ID" von den bisherigen Kooperationen?

Popescu-Zeletin: In diesem Cluster vereinen sich am Wissenschaftsstandort Berlin-Brandenburg alle maßgeblichen Partner, um innovative und industriell nutzbare ID-Technologien, Dienstleistungen und Produkte zu verwirklichen – von der Entwicklung bis zur Umsetzung. Die Arbeit beruht auf den vier Säulen „Identität bilden", „Identität vernetzen", „Identität behüten" und „Identität verwenden". Die einzelnen Forschungsthemen und Projekte stehen jedoch nicht für sich alleine. Vielmehr wollen wir ein gemeinsames Lösungsportfolio, eine so genannte Identity Roadmap 2020 schaffen.

 

6. März 2013
Gebündelte Innovationskraft für ID-Technologien der nächsten Generation:

Fraunhofer Innovationscluster „Next Generation ID" auf der CeBIT gestartet

Auf der weltweit größten Hightech-Messe CeBIT haben der stellvertretende Insitutsleiter von Fraunhofer FOKUS Gerd Schürmann und Ulrich Hamann, CEO der Bundesdruckerei, erstmals das Fraunhofer Innovationscluster "Next Generation ID" vorgestellt. Aus der Perspektive von Forschung und Industrie machten Beide deutlich, wie wichtig die gemeinsame Arbeit für die Region Berlin-Brandenburg ist und welches Potential das Cluster auf internationaler Entwicklungs- und Industrieebene birgt.

Im Anschluss an die Präsentation und einem Ausblick auf die zukünftigen Arbeitsschwerpunkte des Clusters, ließen die Partner aus Wissenschaft, Verwaltung und Industrie das erfolgreich gestartete Gemeinschaftsprojekt in einem lockeren Get-Together ausklingen.